0. Einleitung

Viele Verkehrsteilnehmer werden es kennen: Einmal kurz nicht aufgepasst und schon löst der gefürchtete Blitzer aus. Auch ein Gläschen Wein zu viel, kann zu einer medizinisch psychologischen Untersuchung, kurz MPU führen. Wer sich im Straßenverkehr zu viel zuschulden kommen lässt, muss damit rechnen zur MPU vorgeladen zu werden. Dies gilt insbesondere für Verstöße im Zusammenhang mit Drogen und Alkohol. Verkehrsteilnehmer, bei denen eine MPU angeordnet wird, können die Fahrerlaubnis nur wiedererlangen, wenn die MPU erfolgreich bestanden wird. Mithilfe der MPU soll überprüft werden, ob der Verkehrsteilnehmer die Fahreignung besitzt. Wer die MPU nicht besteht, wird den Führerschein so schnell nicht wiedererlangen.

1. MPU Ratgeber

Neben der Suche nach einer geeigneten Begutachtungsstelle sollte sich der Prüfling auch ordentlich auf die MPU vorbereiten. Hierzu empfiehlt sich eine kompetente MPU Beratung.

1.1 Was ist eine MPU?

Die MPU ist die medizinisch psychologische Untersuchung. Diese wird durch die Fahrerlaubnisbehörde im Regelfall bei Verstößen im Zusammenhang mit Drogen oder Alkohol im Straßenverkehr angeordnet. Damit eine MPU angeordnet werden kann, müssen immer Zweifel an der charakterlichen oder körperlichen Eignung bestehen. Zwar sind Alkohol und Drogen der Hauptgrund für eine MPU, jedoch können auch alters- oder krankheitsbedingte Gründe zu einer MPU führen. Die Fahrerlaubnisbehörde entscheidet anhand polizeilicher Berichte und Mitteilungen darüber, ob der Verkehrsteilnehmer zur MPU geladen wird.

Die MPU muss in einer amtlich anerkannten Prüfstelle durchgeführt werden. Hierzu wird die Führerscheinstelle dem Verkehrsteilnehmer eine Liste mit entsprechenden Prüfstellen vorlegen. Aus dieser Liste kann der Verkehrsteilnehmer dann frei wählen. Die Kosten für eine MPU liegen in der Regel bei rund 450 EUR. Müssen noch weitere Nachweise vorgelegt werden, können die Kosten schnell auf 1000 EUR und mehr steigen. Auch aus Kostensicht ist eine kompetente MPU Beratung unerlässlich. Nur so kann sichergestellt werden, dass man die MPU im ersten Anlauf besteht und die Kosten nicht mehrfach tragen muss.

Die Untersuchung unterteilt sich in drei verschiedene Abschnitte. Eine feste Reihenfolge für die Prüfung ist dabei nicht festgelegt. Grundsätzlich muss jedoch ein medizinischer Teil, also eine ärztliche Untersuchung bestanden werden. Hinzukommt dann noch eine psychophysiologische Untersuchung oder auch Reaktionstest genannt. Zu guter Letzt muss man noch ein Gespräch mit einem Psychologen führen, der dann versuchen wird, die Fahreignung festzustellen.

1.2 Was ist der Sinn und Zweck einer MPU?

Die MPU dient der Überprüfung der Fahreignung. Durch die verschiedenen Tests soll festgestellt werden, ob der Verkehrsteilnehmer in Zukunft sein Verhalten im Verkehr zum positiven verändern wird, oder ob weiterhin ein negatives Verkehrsverhalten zu erwarten ist. Wird hier durch die Teststelle negativ beschieden, so wird der Verkehrsteilnehmer den Führerschein nicht mehr zurückerhalten. Es kann daher sinnvoll sein, eine nicht bestandene MPU der Führerscheinstelle gar nicht erst vorzulegen. Sinnvoller wäre es stattdessen Aufschub im Verfahren zu beantragen, und erst die bestandene MPU vorzulegen.

Ein wichtiger Hinweis für den Prüfling ist, dass die Führerscheinstelle immer eine konkrete Frage an die Teststelle stellt. Diese könnte beispielsweise lauten: „Wird der Verkehrsteilnehmer in Zukunft erneut unter Drogen- oder Alkoholeinfluss ein Fahrzeug führen?“
Der prüfende Verkehrspsychologe wird dann genau dieser Frage auf den Grund gehen und seine Struktur im psychologischen Gespräch entsprechend anpassen.

Drogen- oder Alkoholabhängige müssen in diesem Zusammenhang beispielsweise häufig Abstinenzbescheinigungen vorlegen, die beweisen, dass der Verkehrsteilnehmer seit geraumer Zeit keine berauschenden Mittel mehr konsumiert hat.

1.3 Wie besteht man eine MPU?

Um die MPU erfolgreich zu bestehen, sollte man als Prüfling ausgeschlafen und gut vorbereitet in die Untersuchung gehen. Alkohol und andere aufputschende oder berauschende Mittel sollten zum Test nicht eingenommen werden. Sollte man zum Zeitpunkt der MPU Medikamente nehmen, so empfiehlt es sich den Beipackzettel vor der Prüfung dem Verkehrspsychologen vorzulegen. Nur so ist gewährleistet, dass das eigene Verhalten während der Prüfung korrekt bewertet wird.

Das Verhalten während der MPU sollte stets zuvorkommende und kooperativ sein. Man sollte sich selbst die begangenen Fehler eingestehen und auch während des Prozesses eine gewisse Reue zeigen. Ziel der MPU ist es schließlich eine Prognose über das zukünftige Verhalten des Verkehrsteilnehmers abzugeben. Wer die Maßnahmen hier bereits zu Beginn boykottiert, wird wohl kaum ein positives Ergebnis erwarten können. Ebenso sollte es dringend vermieden werden, über Polizei oder Justiz herzuziehen.

Wer Alkohol- und Drogen nicht über einen längeren Zeitraum missbräuchlich benutzt, hat gute Chancen, die computergestützten Tests gut zu bestehen. Im psychologischen Gespräch sollte man sich selbstkritisch mit den begangenen Taten auseinandersetzen. Auswendig gelernte Antworten wirken dabei aufgesetzt und tragen nicht zum Bestehen der Prüfung bei. Bleib dabei lieber authentisch und beantworte alle Fragen wahrheitsgemäß. Das gilt übrigens auch für Fragebögen, die im Verlauf der Untersuchung ausgehändigt werden.

2. Abschlussfazit und Empfehlung

Wenn du zur MPU geladen wirst, ist das erstmal kein Grund zum Verzweifeln. Sicherlich ist die Beratung teuer und auch nicht unbedingt einfach zu bestehen, jedoch wirst du mit der richtigen Vorbereitung schnell den Führerschein wiedererlangen. Wichtig ist, dass du aus den Fehlern der Vergangenheit lernst. Aufrichtige Reue und der Wille sich in Zukunft zu bessern sind der erste wichtige Schritt in die richtige Richtung. Auch aus Sicherheitsgründen haben Alkohol und Drogen im Straßenverkehr nichts verloren. Achte bei der Auswahl der Beratungsstelle darauf, dass du dich dort wohlfühlst und vertraue auf dein Bauchgefühl. Um das gesprochene Wort in der Prüfung festzuhalten, kannst du auch nach einer Aufzeichnung des Gesprächs fragen. Dies dient hinterher zur Beweissicherung.

3. Produktempfehlungen

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