Kfz-Gutachter für die Wert- und Schadensermittlung

Nach einem Autounfall ist zunächst die wichtigste Frage, wer hat den Unfall verursacht? Denn die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers kommt für den Schaden an den Autos der Unfallbeteiligten auf. Um die genaue Schadenhöhe festzustellen, empfiehlt es sich, einen Kfz-Gutachter zu beauftragen. Denn auch bei vermeintlich kleinen Schäden, wie einer Beule oder Kratzern am Auto, können noch weitaus größere Schäden dahinter im Verborgenen bleiben. Ist beispielsweise die Karosserie des Autos verzogen, sieht das der Laie oft nicht. Wird der Schaden nicht der Versicherung gemeldet, bleibt der Unfallgeschädigte unter Umständen auf den Kosten sitzen. Ein Kfz-Gutachter prüft das Auto nach einem Unfall auf Herz und Nieren und kann aufgrund seiner Expertise alle Schäden feststellen. Zudem bestimmt der Kfz-Gutachter den Wert des Autos vor dem Unfall und nach dem Unfall. Das kann die Schadenssumme deutlich erhöhen. In manchen Fällen ist eine Reparatur nicht mehr möglich oder nicht wirtschaftlich, wenn die Reparaturkosten den Wert des Autos übersteigen sagt uns das Kfz-Gutachten Hannover.

Kfz-Gutachten erstellen lassen

Hat der Kfz-Gutachter alle Schäden ermittelt, erstellt er ein Gutachten, unter anderem mit den voraussichtlichen Reparaturkosten. Mit diesem Gutachten erhält der Unfallbeschädigte die Kosten von der gegnerischen Versicherung. Der Kostenvoranschlag einer Kfz-Werkstatt benennt nur die reinen erwarteten Reparaturkosten. Das Kfz-Gutachten geht darüber hinaus. In das Gutachten fließen auch der Restwert und der Wiederbeschaffungswert mit ein. Außerdem werden Lichtbilder für die Beweisaufnahme des Schadens gemacht, der benötigte zeitliche Aufwand für die Reparatur wird festgestellt und alle Daten des Fahrzeugs werden dokumentiert. Die Dauer der Reparatur ist wichtig, wenn nach dem Unfall ein Mietwagen gemietet werden muss. Die Versicherung des Unfallverursachers muss den Mietwagen solange bezahlen, wie die Reparatur andauert.

Nach einem Unfall schlägt oft die Versicherung des Unfallverursachers vor, einen Kfz-Gutachter zu schicken, der den Schaden ermitteln soll. Hier hat jeder das Recht einen eigenen Kfz-Gutachter zu bestellen, denn nur so ist die Unabhängigkeit bei der Schadensregulierung gewahrt.

Gelegentlich gibt die Versicherung des Unfallverursacher auch an, dass ein Kostenvoranschlag für die Schadenregulierung ausreicht. Hier sollte auf einen Kfz-Sachverständiger bestanden werden. Denn ein Kostenvoranschlag einer Werkstatt berücksichtigt, wie bereits erwähnt, nicht die Wertminderung des Autos. Die Kosten für den Sachverständigen muss ebenfalls die Versicherung des Unfallverursachers bezahlen. Sie gehören zum verursachten Unfallschaden. Die Kosten für den Gutachter und das Gutachten orientiert sich an der Höhe des Unfallschadens.

Wertgutachten beim Autoverkauf

Wer sein Auto verkaufen will, muss wissen, was sein Auto noch wert ist. Damit das Auto nicht unter Wert verkauft wird. Den genauen Wert festzustellen, ist nicht einfach. Denn den Wert eines Autos bestimmen mehrere Faktoren. Der Kilometerstand, das Baujahr oder der Zustand sind nur einige von vielen Faktoren, die bei der Wertfeststellung eine Rolle spielen. Gerade bei seltenen Modellen wie Oldtimern oder speziell getunten Autos existieren meist nur wenige vergleichbare Objekte auf dem Markt. Das bedeutet, dass fast keine Vergleichsfahrzeuge existieren, über die der Preis bestimmt werden kann. Bei neueren und gängigeren Modellen existieren viele Vergleichsfahrzeuge. Allerdings unterscheidet sich die Ausstattung und der Zustand, sodass auch hier ein Vergleich nicht ganz genau ist. Mit einem Wertgutachten eines Kfz-Gutachters kann der genaue Wert des Autos ermittelt werden.

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